Turnierbericht vom 10.11.2019 der 2. Mannschaft des SV Gals

Der heutige Spielplan im nahe gelegenen Kernenried meinte es gnädig mit der Sahlitruppe, denn das erste Spiel gegen die Hünen aus dem Berner Oberland war erst auf den 11-(Tor-)Schuss terminiert.
Aufgrund des Verteidigermangels war Coach Sahli gezwungen die Linien in personeller Hinsicht leicht und teilweise auf ungewohnten Positionen umzustellen. Trotz angezogener Handbremse im Spiel der Galser blieben diese Änderungen bei den zahlreichen Zuschauern im sonnigen Mittelland lange unbemerkt. Erst mit dem Anschlusstreffer der Oberländer zum überraschenden 3:1 wurde das bis dato souverän auftretende «Zwöi» sichtlich nervös. Die Routiniers aus Wimmis agierten kurz vor Spielende ohne Torhüter bzw. mit fünf Feldspielern und konnten so den Druck auf «Cyndarella» (#1) massiv erhöhen. Dass bei diesem Spielstand wohl eher gestandene und erfahrene Verteidiger auf dem Asphalt stehen sollten, kann Trainer Sahli als guten «Lernblätz» abbuchen. So war es nicht verwunderlich, dass aufgrund von Eigenfehlern die Anzeigetafel plötzlich 3:2 aufleuchtete. Dank der Ruhe und der Abgeklärtheit unseres Topskorers (#10) wurde die Druckphase mit einem Shorthander zum gleichzeitigen Endstand von 4:2 im Keim erstickt.
Nach einer zweistündigen Mittagspause, in welcher schmackhafte Burger und Frites die hungrigen Mäuler der Galser Turbojugend stopften (echte Sportlernahrung halt!), ging es im zweiten Spiel gegen den SHC Diabla aufgrund des letzten Aufeinandertreffens in erster Linie um Wiedergutmachung. Die vorgängigen Anweisungen von Coach Sahli und Assistentstrainer Mügeli wurden mit Bravour umgesetzt! Das «Zwöi» überzeugte mit gepflegten Spielzügen und schönen Toren, man gönnte sich gegenseitig den Auslauf und das dazugehörige Spielgerät! Ein grosses Lob verdient sich an dieser Stelle unsere #9, der «man-of-the-tournament» erzielte in Stile eines Topskorers sein erstes und zweites Saisontor! Congratulations Steph!
«Dranä blibä» heisst nun die Devise in den nächsten Trainingswochen! Denn im Spiel der Seeländer ist immer noch nicht alles «Gold, was glänzt» und dass die heutigen Gegner – ohne despektierlich zu wirken – keine Übermannschaften darstellten, ist der Sahlitruppe absolut bewusst. Will man beim nächsten Turnier in Langenthal wiederum für Furore sorgen, muss die aktuelle Trainingspräsenz und -intensität gehalten sowie das Kollektiv weiterhin gefördert werden. FIX!

(gueti Besserig Anina und Särlä)